MENSCHEN BRAUCHEN BILDER

Interviews

In dieser Interviewreihe stellen wir jeden Monat eine Person vor, deren Leben oder Arbeit in irgendeiner Weise durch Bilder geprägt ist. Maler, Fotografen, Galeristen oder andere Personen fassen in Worte, wie sie Bilder erzeugen, konsumieren, präsentieren, sehen.

Im Dezember-Interview geht es um Verletzlichkeit und Vergänglichkeit.

Svenja Wetzenstein, Malerin aus Achim bei Bremen und gebürtige Kielerin, vermutet, dass sie das Endliche schon als Kind so fasziniert hat, dass es in ihren Bildern immer wiederkehrt.

Während eines Museumsbesuchs sah sie mittelalterliche Skulpturen.“…darunter war ein ganz abscheulicher Teufel, vor dem ich riesengroße Angst hatte. Ich war total entsetzt und fragte mich: “Warum können Menschen überhaupt so etwas machen? Das ist doch fürchterlich. Warum machen die nicht `was Schönes?“ Da sagte ein Mann im Museum zu mir: „Den hat der Bildhauer gemacht, weil man in dem Moment, in dem man den Teufel malt oder als Skulptur abbildet, keine Angst mehr vor ihm zu haben braucht.“ 

Svenja Wetzenstein (Foto: Olaf Abrat)

Das vollständige Gespräch gibt es hier:

INTERVIEW

Mehr über Svenja und ihre Arbeit findet Ihr unter  http://www.svenja-wetzenstein.de

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